Neue Funktionen auf commonsplace: Projektseite, Formular und Checkout
Projektseite, Projektformular und Checkout sind neu gedacht: mehr Übersicht, mehr Kontrolle über die eigene Sichtbarkeit, Unterstützungsstufen und ein Widget für die eigene Website.
Zum fünfjährigen Bestehen von commonsplace haben wir drei zentrale Bereiche der Plattform neu gedacht: die Projektseite, das Projektformular und den Checkout. Das Ergebnis ist übersichtlicher, persönlicher und gibt Projektinitiatoren mehr Kontrolle darüber, wie sie sich zeigen. Hier ist alles Neue im Überblick.
Die Projektseite: alles Wichtige auf einen Blick
Die Projektseite hat nicht nur einen neuen Anstrich bekommen, sondern auch ein aufgeräumtes Layout. Titel, Trägerorganisation, Bildergalerie, Finanzierungsstand, verbleibende Tage und die neuesten Unterstützungen stehen jetzt dort, wo man sie sucht. Wer die Seite öffnet, weiß nach wenigen Sekunden, worum es geht und wie weit das Projekt ist.

Darunter beantwortet ein neuer Abschnitt die Fragen, die Unterstützer ohnehin stellen: Was ist der Zweck des Projekts, wer ist die Zielgruppe, wofür wird das Geld gebraucht, wie wird mit den Unterstützungen umgegangen und wer steht dahinter. Die Antworten kommen direkt von den Projektinitiatoren und lassen sich einzeln aufklappen.

Selbst entscheiden, wie viel man von sich zeigt
Bei jedem Projekt geht es um eine Amanah, ein anvertrautes Gut. Deshalb ist der Name der Person hinter einem Projekt wichtig. Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen jemand nicht mit vollem Namen auftreten möchte, etwa bei Krankheit oder Schulden.
Im Projektformular lässt sich das jetzt selbst festlegen. Zur Wahl stehen drei Stufen:
- Vollständiger Name, zum Beispiel Aischa Yildirim
- Nachname gekürzt, zum Beispiel Aischa Y.
- Vollständig anonym, was eine interne Identitätsprüfung voraussetzt
Dazu kommt ein Avatar zur Auswahl, und eine Vorschau zeigt sofort, wie der Eintrag später auf der Projektseite aussieht.

Vereine und Organisationen können ihr eigenes Logo hinterlegen und auf der Projektseite anzeigen lassen. Damit ist auf den ersten Blick erkennbar, wer ein Projekt trägt.
Ein Projekt teilen und auf der eigenen Website einbinden
Teilen geht jetzt direkt von der Projektseite und von der Startseite aus. Neben Text kopieren, WhatsApp, Instagram, Facebook und LinkedIn gibt es eine neue Möglichkeit: das Widget.

Der Quelltext lässt sich kopieren und auf einer eigenen Website einfügen. Dort erscheint dann ein kompakter Teaser mit Titel, Finanzierungsstand, Zahl der Unterstützer und einem Knopf, der direkt zur Unterstützung führt. Für Vereine mit eigener Homepage ist das der kürzeste Weg von der eigenen Seite in die Community.

Texte formatieren, ohne Umwege
Projektbeschreibungen und die Antworten auf die häufigen Fragen lassen sich jetzt direkt im Formular formatieren. Fett, kursiv, unterstrichen sowie Aufzählungen und nummerierte Listen stehen zur Verfügung. Lange Texte werden dadurch lesbar, ohne dass man in ein anderes Programm ausweichen muss.


Ausweisdokumente direkt im Formular
Die Unterlagen für die Identitätsprüfung können jetzt im Projektformular selbst hochgeladen werden, als PDF, PNG oder JPEG. Wer sich einmal verifiziert hat, erhält das commonsplace-Siegel und muss die Dokumente bei künftigen Projekten nicht erneut einreichen.
Unterstützungsstufen: zeigen, was eine Sadaqah bewirkt
Projektinitiatoren können jetzt Unterstützungsstufen hinterlegen, also vordefinierte Beträge mit einer kurzen Erklärung. Sie machen ein Projekt greifbar und zeigen, was eine Unterstützung real oder symbolisch bewirkt. Das erleichtert die Entscheidung spürbar.

Angelegt werden die Stufen im Projektformular mit Titel, Betrag und Beschreibung. Sie sind optional und lassen sich jederzeit ergänzen oder ändern. Wer lieber einen eigenen Betrag eingibt, kann das weiterhin tun.

Die eigene Unterstützung persönlich machen
Auch Unterstützer können jetzt entscheiden, wie sie erscheinen. Es gibt einen Avatar zur Auswahl, einen Anzeigenamen, optional die eigene Stadt und Platz für ein paar aufmunternde Worte an die Projektinitiatoren. Eine Vorschau zeigt vorab, wie der Eintrag später auf der Projektseite steht.

Events entstehen im selben Formular
Wer ein Event auf commonsplace anlegen möchte, nutzt dafür jetzt dasselbe Formular wie für ein Crowdfunding-Projekt. Der Projekttyp wird gleich im ersten Schritt gewählt, alles Weitere läuft im gewohnten Ablauf.

Sicherheit bleibt sichtbar
Am Fundament hat sich nichts geändert: verschlüsselte Zahlungen, strenger Umgang mit Daten und eine Prüfung, die von unseren Admins und der Community gemeinsam getragen wird. Gelder bleiben bis zur Auszahlung treuhänderisch verwahrt. Neu ist, dass dieser Hinweis jetzt auf jeder Projektseite steht und nicht erst auf einer Unterseite gesucht werden muss.

Schau es dir an
Alle Neuerungen sind bereits live. Am schnellsten siehst du sie, wenn du ein laufendes Projekt öffnest oder selbst eines startest. Wir freuen uns über Rückmeldungen aus der Community, denn genau daraus sind diese Änderungen entstanden.
Kareem C.
Kareem C. schreibt für die Redaktion des CommonsBlog. Die Beiträge entstehen aus Quellenarbeit, jeder Artikel führt seine Belege am Ende auf.