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Tayammum: die Waschung ohne Wasser

Der Tayammum ersetzt die Waschung mit Wasser, wenn keines verfügbar ist oder Wasser schaden würde.

Kareem C.
1 Min. Lesezeit

Der Tayammum ist die Ersatzwaschung mit reiner Erde. Er tritt an die Stelle von Wudu und Ghusl, wenn kein Wasser verfügbar ist oder Wasser der Gesundheit schaden würde.

Woher das Wort kommt

Tayammum bedeutet, sich einer Sache zuzuwenden. Gemeint ist das Zuwenden zur Erde, wenn das Wasser fehlt.

Im Alltag

Praktisch relevant wird er auf langen Reisen, im Krankenhaus und bei Verletzungen, bei denen Wasser die Wunde verschlimmern würde. Gestrichen wird über Gesicht und Hände.

Nicht zu verwechseln mit

Der Wudu. Der Tayammum ist kein zweiter Weg zur Wahl, sondern der Ersatz, wenn der erste ausfällt.

Häufige Fragen

Wann darf man ihn verrichten? Wenn kein Wasser erreichbar ist oder die Nutzung von Wasser ernsthaft schaden würde. Bequemlichkeit reicht nicht.

Wie lange gilt er? Bis Wasser verfügbar ist oder etwas eintritt, das die Waschung bricht.

Womit wird er verrichtet? Mit reiner Erde oder Staub. Was genau dazu zählt, sehen die Rechtsschulen unterschiedlich.

Quellen

Verwandte Begriffe: Wudu, Ghusl.

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KC

Kareem C.

Kareem C. schreibt für die Redaktion des CommonsBlog. Die Einträge im Glossar entstehen aus Quellenarbeit, religiöse Aussagen werden vor der Veröffentlichung gegen SeekersGuidance und das Yaqeen Institute abgeglichen.

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